Nach dem Studium werde ich Millionär

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Inhaltsübersicht:



    Was kommt nach dem Studium

    Endlich hat man den Bachelor, den Master oder einen anderen akademischen Grad in der Tasche. Endlich kann es losgehen. Endlich Geld verdienen. Oder?

    Manchmal sieht die Realität doch etwas anders aus. Es gibt viele Akademiker, die nach dem Studium erstmal arbeitslos sind. Einerseits ganz praktisch so eine Auszeit nach der ganzen Plagerei, aber andererseits darf man den Anschluss nicht verpassen. Gerade da unsere Zeit doch sehr schnelllebig ist und es in Sachen Medien, Technik und IT immer neue Trends und Entwicklungen gibt, muss man da am Ball bleiben. Aber man kann sich schon während des Studiums auf das „Leben danach“ vorbereiten. Wir geben dir ein paar kleine Anregungen und zeigen dir was nach deinem Studium kommen kann.

    Der Klassiker nach dem Studium – die Anstellung

    Die meisten Studenten würden sich für den „sicheren“ Weg entscheiden und eine Anstellung anstreben. Damit hat man nämlich jeden Monat dasselbe Gehalt, ist abgesichert, hat Aufstiegsmöglichkeiten und feste Urlaubstage. Es gibt Studiengänge, da ist es recht einfach so eine feste Anstellung zu bekommen, aber gerade bei den „Geisteswissenschaften“ ist das etwas komplizierter. Du erhöhst deine Chancen, indem du während deines Studiums schon mal Praxiserfahrung sammelst. Entweder in Form eines Praktikums oder du jobbst in deiner Branche eben dem Studium her (sollte deine Zeit es zulassen). Außerdem gibt es je nach Studienrichtung auch studentische Projekte, die nicht nur als reine Praxisübungen anzusehen sind, sondern vielmehr auch als Vorbereitung für das Arbeitsleben verstanden werden sollen. Gerade fakultätsübergreifende Projekte eigenen sich hervorragend.

    Studenten in einer Gruppe die an einem Projekt arbeiten

    Das solltest du in deiner Bewerbung unbedingt hervorheben, denn die Bewerbung ist der eigentliche Schlüssel zum Erfolg. Dazu findest du auf unsere Seite viele Tipps und hilfreiche Artikel.

    Neben den beiden Möglichkeiten, also direkter Einstieg und Praktikum, kannst du auch über einen sogenannten Trainee an einen festen Job kommen. Meistens dauert dieser Trainee ein bis zwei Jahre. Du lernst das Unternehmen kennen und das Unternehmen dich. Somit kannst du bestmöglich gefördert und eingesetzt werden.

    No risk no fun – die Selbstständigkeit

    work harder als blaue Leuchtschrift an einer Wand

    Es gibt tatsächlich einige Studenten mit einer zündenden Idee. Viele trauen sich aber nicht den Weg der Existenzgründung zu gehen. Es gibt durchaus Unterstützung, wenn man sich dafür entscheiden sollte. An vielen Hochschulen kann man schon während des Studiums an Inforationsveranstaltungen zu diesem Thema teilnehmen und sich so informieren.

    Die Grafik zeigt das Logo des Gründer-Netzwerks Saxeed aus Sachsen Ein Beispiel dafür ist „SAXEED“, ein Gründernetzwerk aus Sachsen, welches Studierenden, Wissenschaftlern und Gründern an den vier Partnerhochschulen in Chemnitz, Freiberg, Zwickau und Mittweida Unterstützung bei der Existenzgründung und der Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen anbietet. Natürlich muss eine Selbstständigkeit nicht zwangsläufig als eine Unternehmensgründung verstanden werden. Es gibt auch Freiberufler, die ebenso den Status einer Selbstständigkeit haben.

    Erstmal weg hier – der Auslandsaufenthalt

    Wie wäre es nach dem Studium mit einer kulturellen Auszeit? Solche Erfahrungen kommen gut an im Lebenslauf und beim Personaler. Man sollte natürlich nicht wochenlang Urlaub machen, am Strand rumliegen oder Partys feiern. Du kannst als Animateur arbeiten, Hilfsorganisationen unterstützen oder dich als Au-Pair in einer Familie einbringen. Es gibt eine Vielzahl an Agenturen, dort kannst du dich informieren. Soziales Engagement hat noch einen positiven Nebeneffekt – du lernst nicht nur Land und Leute kennen, sondern zeigst wie stark dein Sozialverhalten ausgeprägt ist.

    Eine blonde Frau blickt von einem Dach auf eine Stadt

    Solltest du während des Studiums die Chance haben ein Auslandssemester zu genießen, dann nutz die Chance. Solltest du nämlich eine Festanstellung, Trainee oder ähnliches anstreben, wirst du so schnell nicht mehr dazu kommen.

    Worst Case – arbeitssuchend

    Fühle dich nicht entmutigt, wenn es nach dem Studium nicht gleich mit dem „Traumjob“ klappt. Es ist keine Schande nach dem Studium arbeitslos/ arbeitssuchend zu sein. Besuche Job- und Karrieremessen, durchsuche dein Netzwerk und (falls du es nicht schon getan hast) melde dich bei „Xing“ an. Viele Headhunter suchen selbst nach potentiellen Arbeitnehmern. Wir haben da ein paar Tipps zum Thema „Selbst aktiv werden - berufliche Kontakte knüpfen mit XING, LinkedIn & Co.“ für dich.

    Frag doch mal deine ehemaligen Kommilitonen, die sich schon in der Arbeitswelt befinden, vielleicht ergibt sich da auch die ein oder andere Chance an einen Job zu kommen. Vitamin „B“ ist auch immer von Vorteil.

    Natürlich kannst du dich auch bei der Agentur für Arbeit informieren. Engagiere dich ehrenamtlich oder besuche Weiterbildungen, vertiefe dein Wissen und nutze die Zeit sinnvoll. All diese Aktivitäten machen sich richtig gut in deinem Lebenslauf und zeigen wie selbstständig du bist und du aus eigenem Antrieb handelst.


    Ein ein verwahrloster Mann auf einem Sofa


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